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Was bisher geschah

DB0WIZ als Digital-Voice Relais ging erstmals im Spätsommer 2017 auf der Frequenz 438,450MHz mit einer Ablage von -7,6MHz in Betrieb.
Zunächst als Experiment von DB2OE, da es in Witzenhausen keine Möglichkeiten gab mittels Handfunkgerät in D-Star und DMR Betrieb machen zu können.

Die erste Version des Repeaters bestand aus einem Kenwood TM-451e als Sender, einem Yaesu FT712rh als Empfänger, einem Raspberry Pi 3b und einem mit einem Arduino DUE als Modem bestückt. Dies funktionierte sehr gut bis die Kühlung ausfiel und die Endstufe des Kenwood-Transceivers den Hitzetod starb.
Einziges Manko ist eine bis dato schlechte Interneteverbindung und der viel zu tiefe Antennenstandort in Dohrenbach.

In der zweiten Ausbaustufe wurden zwei Motorola GM1200e als Transceiver verwendet und den Komponenten aus dem ersten Setup. Auch war hier bereits der Digipeater für APRS auf 144.800MHz erstmals zu Testzwecken unter DB0WIZ in Betrieb.

Es wurde Herbst 2018 und das ganze Experimentieren musste ein Ende finden – es muss ein vernünftiger Standort gefunden und erschlossen werden.
Da Witzenhausen mit seiner Umgebung immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte bezüglich der Relaisversorgung ist und entfernte Relais nur unter größerem Aufwand zu erreichen sind, fand sich eine kleine Gruppe interessierter Funkamateure zusammen, welche sich dieser Herausforderung gemeinsam annehmen. Man muss halt die hügelige Topographie im Werra-Meißner-Kreis betrachten und die, im wahrsten Sinne des Wortes, damit verbundenen „Hochfrequenzlöcher“.

Im Dezember 2018 gingen wir als kleine Gruppe auf den Bilstein, dem zweithöchsten Berg im Kaufunger Wald, zwischen Großalmerode und Witzenhausen gelegen. Hier der Bericht zu diesem Treffen. Der Standort ist hervorragend für ein Amateurfunkrelais geeignet, dort gibt es eine Wandergaststätte, einen Funkturm von der DFMG und auch einen Windpark. Simulationen über die Reichweite haben unsere Augen leuchten lassen. Das Problem: Entweder ist die Miete exorbitant hoch, selbst für ein gemeinnütziges Projekt oder es gibt keine Stromversorgung. Auch Verhandlungen scheiterten am Geld – Es macht für uns keinen Sinn einen Standort aufzubauen und nach einem Jahr den Standort wegen nicht finanzierbar hoher Unterhaltskosten wieder abzubauen. Immerhin, die Installation selbst kostet auch Geld.

Irgendwann war Dennis (DB2OE) auf der B27 Richtung Eschwege unterwegs und schaute sich die Burg Ludwigstein an, er musste dort beruflich eine Messung durchführen.

Von dort aus sah er die Burgruine Hanstein. Nicht exorbitant hoch, aber Simulationen ergaben eine optimale Abdeckung von Witzenhausen und Umgebung, auch wird eine relativ große Landfläche in Thüringen mit abgedeckt, welche ebenfalls ein weißer Hochfrequenzfleck ist.

Fortsetzung folgt…